Ich bin blogiert!

Schreibstau. Blogade. Ideenlosigkeit. Mid-Schreib-Crisis.

Ja, es schreibt mir nicht mehr. Wieso das so ist? Keine Ahnung und ich will auch nicht weiter grübeln und nach Gründen suchen. Lange Zeit fiel es mir leicht, immer wieder Themen zu finden, einfach los zu schreiben. Jetzt eben grad nicht mehr.

Ob sich dies wieder ändern wird? Auch das weiss ich nicht, hoffe es aber. Aber jetzt mache ich zuerst einmal
- Sommer-Pause
- WM-Pause
- Schreib-Pause
- Blog-Pause

Wie lange? Schon die dritte Frage, die ich nicht beantworten kann und will. Bis mein Anti-Blogier-System wieder aktiv wird.

Also lassen wir den Dingen ihren Lauf. Ich melde mich sicher wieder. Und auf Facebook gibt es ja immer noch die Möglichkeit, sich über p3b und p4b zu informieren.

Gruss
Gabriel Bosson

Tellerwäscherkarriere – es gibt sie noch!

Aufgewachsen ist er in Südafrika, dort hat er auch die Schulen besucht. Per Zufall traf er als 20-jähriger einen Schweizer, der machte ihn gluschtig auf dieses komische kleine Alpenland. Also reiste er 2005 in die Schweiz und fand ziemlich schnell einen Job. Als Tellerwäscher (kein Witz) in einem Hotel im Berner Oberland.

Rasch wurde er hotelintern ge- und befördert. Vom Tellerwäscher zum Küchenangestellten, dann raus aus der Küche in den Service.

Irgendwann liess ihn der Wunsch nach einem Job in der Informatik nicht mehr los. Also suchte er sich als erstes einen Job in einem Elektronik-Grossmarkt um zumindest einmal in die Nähe von Computern zu kommen. Rasch wurde er auch dort vom Detailhändler zum Teamleiter befördert.

Das war vor drei Jahren. Damals lernten wir ihn kennen, er kam bei Edi vorbei, um sich beraten zu lassen. Und Edis Rat wurde umgesetzt, und wie.

Nächstens wird er sein Informatik-Studium erfolgreich abschliessen. Parallel dazu hat er – um sein Studium zu finanzieren – 60% als Web-Entwickler gearbeitet. Und jetzt steht er vor dem nächsten grossen Schritt in seiner beruflichen Karriere. Einer 100%-Festanstellung als Softwareentwickler. Und gerne werden wir ihm dabei behilflich sein….

Vom Tellerwäscher zum gut qualifizierten und gefragten IT-Spezialisten in 9 Jahren. Und das in der Schweiz. Schön, dass es solche Geschichten gibt.

Kununuwieviel?

Was machen Sie, wenn Sie zum Beispiel ein Hotel für ein Wochenende in Paris suchen? Oder ein Zimmer in Barcelona oder New York?

Richtig, Sie gehen vermutlich aufs Internet, auf eine der gängigen Plattformen (ebookers, airbnb etc.), suchen sich ein passendes Zimmer oder Hotel aus und – nein, Sie buchen eben vermutlich noch nicht. Sie gehen nämlich vorher noch auf TripAdvisor und schauen sich die dort von ehemaligen Gästen gemachten Einträge und Empfehlungen an. Erst dann buchen Sie oder suchen eben weiter, je nach Eindruck, den das Zimmer oder das Hotel eben hinterlassen hat. Sie verlassen sich also auf Angaben von Leuten, die Sie nicht kennen und zum Wahrheitsgehalt der gemachten Aussagen lässt sich eh nichts sagen. Aber entscheidend über Buchung bzw. Nichtbuchung sind diese Portale schon oder?

Also, haben sich vor einigen Jahren ein paar Freaks gedacht, was doch für eine Übernachtung funktioniert, wird wohl auch für Entscheide von grösserer Tragweite gelten, für die Wahl nach einem neuen Arbeitgeber zum Beispiel.  Und schon war Kununu geboren.

Arbeitnehmer bewerten ihren Arbeitgeber – dies die Devise dieser Plattform. Arbeitnehmer dürfen also dort ihren aktuellen oder ehemaligen Arbeitgeber benoten und bewerten, anonym natürlich. Wenn es den Arbeitgeber auf Kununu noch nicht geben sollte, können Sie den Anfang machen und den ersten Eintrag eröffnen. Simpel und schnell.

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten der Plattform in der Schweiz hat sich Kununu inzwischen zu einer nicht mehr zu ignorierenden Plattform entwickelt. Bereits hatte ich zwei Kandidaten bei mir, welche nicht zu der von mir vorgeschlagenen Firma in ein Gespräch wollten, weil sie auf Kununu sehr kritische und schlechte Einträge über diesen Arbeitgeber gefunden hätten.

Doch nicht nur Arbeitnehmer können dort Ihre Firma bewerten, auch Bewerber können sich nach einem Bewerbungsgespräch dort äussern – positiv wie negativ. Und anonym.

Der Einfluss von solchen Einträgen sollte wohl nicht mehr länger unterschätzt werden, niemand wird sich nämlich bei einer Firma ernsthaft bewerben, wenn dort mehrere sehr miese Einträge über Bewerbungsverfahren und -gespräch und/oder über die Firma zu finden sind. Ob sie alle stimmen? Wir wissen es nicht. Trotzdem werden negative Einträge wohl nicht einfach so ignoriert werden. Kununu hat inzwischen ziemlich viele Anstrengungen unternommen um Missbrauch zu verhindern. Eine Mailadresse muss zum Beispiel inzwischen angeben werden, damit können Mehrfachnennungen von Arbeitnehmern oder Bewerbern verhindert werden. Aber alles bleibt anonym und das ist auch gut so.

 

Also, probieren Sie es aus, gehen Sie auf www.kununu.ch und suchen Sie Ihren Arbeitgeber. Oder suchen Sie p3b ag. Oder suchen sich eine Firma, die Sie interessiert.

Eines wird Ihnen schnell auffallen. Zu finden sind häufig eher wenig Bewertungen pro Firma (zwischen 5 und 40) aber sehr hohe Zugriffszahlen von Besuchern (mehrere Tausend sind keine Seltenheit), welche sich die Einträge angesehen haben. Die Informationen werden also gelesen. Und wohl auch bei der Entscheidfindung berücksichtigt.

Und wir sind ganz mutig: Wir bitten neu alle Bewerbenden, die bei uns an einem Gespräch waren, uns zu bewerten. Mal sehen, was jetzt passiert. Wir sind sehr gespannt.

 

Attraktive Arbeitgeber

Diese Woche wurde im Swiss IT Magazine eine Liste mit den attraktivsten Informatik Arbeitgebern der Schweiz publiziert. 2133 Personen wurden befragt. So sieht die Liste aus:

  1. Google
  2. Swisscom
  3. Microsoft
  4. IBM
  5. Cern
  6. Credit Suisse
  7. SBB
  8. Zühlke
  9. Migros
  10. Logitech
  11. etc etc etc

Alles grosse, bekannte Firmen also. Dass kleine Firmen bei solchen Umfragen keine Chance auf einen Spitzenplatz haben, liegt auf der Hand. Das heisst nun aber nicht, dass nur grosse Firmen attraktive Arbeitgeber sind. Wenn ich ehrlich sein will, kenne ich persönlich mindestens 20 top attraktive Berner-KMU-Arbeitgeber für Informatiker. Kleine und mittlere Firmen, die ihren Mitarbeitenden viel mehr zu bieten haben als jeder Grosse.

Unsere persönliche Top-Berner-KMU-Arbeitgeber-Liste behalten wir aber für uns, die geben wir nicht einfach so bekannt. Da haben wir es wie die 3 Appenzeller.

Zeugniseintrag ohne Codierung

Heute morgen hat uns ein Eintrag in einem sehr ausführlichen und differenzierten Arbeitszeugnis ins staunen versetzt. Fast zwei Seiten lang ist das Zeugnis, das allermeiste gut. Dann aber kam der Schlussabschnitt:

…. Im Zusammenhang mit einer krankheitsbedingten Abwesenheit legte er jedoch ein illoyales und nicht annehmbares Verhalten an den Tag, weshalb die auf gegenseitigem Vertrauen aufgebaute Zusammenarbeit nicht mehr möglich war. Die genannten Gründe haben dazu geführt, dass das Arbeitsverhältnis….

Mit so einem Eintrag wird es für ihn wohl schlicht unmöglich werden, eine neue Stelle zu finden. Ist so ein Eintrag überhaupt erlaubt? Was denken sich die Firmenvertreter (HR und Linie), wenn Sie so einen Eintrag ins Zeugnis schreiben?

Klar, vermutlich ist einiges vorgefallen, wurde viel Geschirr verschlagen, das tönt nicht nach Bagatelle. Es ist manchmal tatsächlich nicht so einfach, ein Zeugnis zu formulieren wenn der Frust tief sitzt, wenn man von einem Mitarbeitenden enttäuscht wurde. Lieber etwas zurückhaltend schreiben als sich “rächen”, dies ist wohl die Strategie, welche die meisten Firmenverantwortlichen dann jeweils vorziehen. Wer will schon gerne mit dem Arbeitsgericht zu tun haben?

Wir haben dem Kandidaten dringend empfohlen, für ein “neutraleres” Arbeitszeugnis zu kämpfen und sich anschliessend wieder bei uns zu melden. Was bleibt sonst übrig?

 

Jahresrückblick 2013

Das letzte Jahr war intensiv aber positiv. Hier ein paar Highlights.

  • p4b hat sich prächtig entwickelt. Vor genau einem Jahr wagten wir den Start mit einem neuen Unternehmen in einem eigentlich schon gut gesetzten Markt. Braucht es einen neuen Personalberater für BWL? Finden wir Kunden, finden wir Kandidaten? Genau ein Jahr später können wir voller Freude sagen, dass Ramon und sein Team alle Ziele übertroffen haben. Toll. Weiter so. (Oder haben wir die Ziele viel zu tief gesteckt….).
  • Die verschiedenen Personalveränderungen haben wir prima gemeistert, das p3b- bzw. p4b-Team funktioniert perfekt zusammen, die Stimmung ist hervorragend, Teamwork vom Feinsten.
  • Viele bestehende Kunden sind uns trotz sehr schwierigen Marktverhältnissen treu geblieben, neue Kunden haben uns entdeckt. Exklusivmandate werden zwar weniger vergeben, neue Zusammenarbeitsformen haben dafür Einzug gehalten (prefered recruiting partner und so).
  • Wo andere ganz viel unternehmen um an gute Leute zu kommen (Active Sourcing ohne Ende…), melden sich bei uns immer häufiger Kandidaten auf Empfehlung von Freunden und Bekannten.
  • Unsere “mehrWert”-Kampagne scheint langsam Früchte zu tragen. Trotz Internet-Plattformen und vielen Abwerbeversuchen kann sich gute Personalberatung nach wie vor behaupten. Wir können Nutzen stiften, mehrWert bieten. Immer mehr Firmen und auch Kandidaten entdecken und schätzen dies.
  • Unsere Social Media Workshops sind nach wie vor gefragt und werden weiterhin durchgeführt. Mit sehr guten Teilnehmerbewertungen.
  • Ausgewählten Kandidaten haben wir mit neuen Dienstleistungen (Salärcheck, Führungscheck, u.a.) überrascht. Weitere Module werden folgen.
  • Die beiden Boule-Abende in Belp waren ein voller Erfolg. Mehr als 100 Kunden kamen, spielten, speisten, tranken, lauschten der Musik und genossen einen stimmigen, ungezwungenen Abend.

Die Personalberatung ist im Wandel. Stark im Wandel. Wir mussten und müssen uns permanent neu orientieren, neue Wege gehen, alte Zöpfe abschneiden, uns neu organisieren und aufstellen. Was noch vor 3 Jahren gang und gäbe war, gilt heute nicht mehr. Ob es uns passt oder nicht.

Bisher ist es uns gar nicht schlecht gelungen, uns neu auszurichten ohne die uns wichtigen Werte über Bord zu werfen (siehe Charta http://www.p3b.ch/uploads/media/charta_web_.pdf). Nach wie vor legen wir Wert auf Qualität, haben Spass an der Arbeit, wollen innovativ sein und bleiben und Offenheit und Vertrauen sind uns wichtig.

Ob wir auch in Zukunft erfolgreich sein werden, kann nur die Zukunft beantworten. Also, los dann. Schauen wir nach vorne. Wir freuen uns darauf.

Andere Länder, andere Sitten…?

Da sich zur Zeit gleich zwei Mitarbeitende von p3b/p4b in Laos aufhalten (unabhängig voneinander), habe ich mich hier vor Ort nach dem lokalen laotischen Jobmarkt informiert. Andere Länder, andere Sitten. Oder doch nicht?

Auch hier ist für qualifizierte Fachkräfte ein einigermassen grosses Stellenangebot vorhanden. Die Jobportale sind zwar online noch nicht verfügbar dafür aber viel benutzerfreundlicher und übersichtlicher gestaltet.

Hier in Luang Prabang sind z.b. gemäss Aushang beim öffentlichen Arbeitsamt (RAV bzw für Asiaten LAV) momentan 7 Stellen offen, bei einer werden Fremdsprachenkenntnisse erwartet (Nr. 5).

Sogar die Arbeitszeiten sind erwähnt, ebenso wie die Grösse des Arbeitsplatzes (3×4 m).

Wer also etwas Passendes entdeckt soll einfach anrufen und sich bewerben. Tel. Nr ist ebenfalls aufgeführt. So einfach geht das also in Laos.

Schöne Grüsse aus Luang Prabang

Noch mehrWert

 

 

 

 

 

Ja, wir schaffen mehrWert. So steht es auf jeden Fall seit einigen Wochen auf Plakaten, in Zeitungsinseraten, auf unserem Werbematerial, im Fitness- und Tennisclub und so weiter. Aber wo schaffen wir denn eigentlich mehrWert?

Wenn Sie Firmenvertrete/r sind und offenen Stellen zu besetzten haben, dann zum Beispiel so:

•Wir minimieren Ihren Aufwand für die Stellensuche
•Wir können zusätzliche Rekrutierungskanäle und –möglichkeiten aufzeigen
•Wir können Ihnen das Risiko einer Fehlbesetzung minimieren
•Wir helfen Ihnen bei der Stellenausschreibung
•Wir zeigen Ihnen Kandidaten, welche sich sonst nicht bei ihnen melden würden
•Wir können für Sie anonym suchen
•Sie kriegen von uns Hintergrundinformationen zu den Kandidaten
•Wir bereiten Sie auf die Bewerbungsgespräche vor
•Wir begleiten Sie auch nach einer Vermittlung
•Wir ersparen Ihnen unangenehme Bewerbungsgespräche mit Kandidaten, welche nicht zu Ihnen passen
•Wir senden Ihnen nur Kandidaten, welche Ihren Anforderungen und Rahmenbedingungen entsprechen
•Wir liefern Ihnen vollständige Bewerbungsdossiers mit allen Beilagen
Überzeugt? Prima.

MehrWert

 

 

 

 

 

Ja, wir schaffen mehrWert. So steht es auf jeden Fall seit einigen Wochen auf Plakaten, in Zeitungsinseraten, auf unserem Werbematerial, im Fitness- und Tennisclub und so weiter. Aber wo schaffen wir denn eigentlich mehrWert?

Wenn Sie Stellensuchende/r sind, dann zum Beispiel so:

•Sie werden individuell betreut, werden als Person und nicht als Dossier behandelt
•Wir minimieren Ihren Aufwand für die Stellensuche
•Wir können Ihnen für Sie unbekannte Firmen präsentieren
•Wir zeigen Ihnen Vakanzen, welche nirgends publiziert sind
•Wir geben Ihnen Tipps zur Gestaltung des Bewerbungsdossiers
•Wir zeigen Ihnen Alternativen auf, können Ihnen neue Wege eröffnen
•Sie kriegen von uns Hintergrundinformationen zu den Stellen/Firmen/Branchen
•Wir bereiten Sie auf die Bewerbungsgespräche vor
•Wir können für Sie anonym suchen
•Wir begleiten Sie während der Stellensuche und auch nach einer Vermittlung
•Wir verfügen über persönliche Kontakte zu den Firmen/Kontaktpersonen
•Wir ersparen Ihnen unangenehme Bewerbungsgespräche bei Firmen, welche nicht zu Ihnen passen
Überzeugt? Prima.

Ende eines Tabus?

Die Verkehrsbetriebe Zürich brechen ein Tabu. Ein weiteres, müsste ich fast schreiben. Folgenden Eintrag habe ich heute in einem Stelleninserat gefunden:

Bisher war nur ganz selten ein Hinweis auf den Lohn, auf das Lohnband in Stelleninseraten zu finden. Was in anderen Ländern schon längst üblich ist, wurde bisher in de Schweiz tunlichst vermieden. Lohn = Tabu! Das führte natürlich häufig dazu, dass erst am Bewerbungsgespräch klar wurde, dass die Vorstellungen, was das Gehalt anging, weit auseinander lagen. Frust auf allen Seiten jeweils.

Ob die VBS nun zum Trendsetter wird und weitere Firmen und Institutionen Angaben zum zu erwartenden Lohn in den Stellenausschreibungen bekannt geben, bleibt offen. Zu begrüssen wäre es eigentlich.

Was die VBZ nebst dem Lohn sonst noch zu bieten hat, ist ebenfalls aufgeführt. Sehr schön gemacht:

http://direktlink.prospective.ch/?view=2FBBE5FD-9AC2-6AEB-6D222AB6FC1DFCFF#vorteile

(Der Link wird übrigens nach der Stellenbesetzung nicht mehr funktionieren).